BetaGrooves

Choräle erschließen sich neu.

Wir gehen ins Studio!

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Nach unseren Konzerten hören wir häufig die Frage: „Habt ihr auch eine CD?“. Bisher mussten wir immer „leider nein“ antworten. Das wird auch in den nächsten Wochen noch so sein. Wir arbeiten aber daran, dass wir bald „ja“ antworten können und nehmen in den nächsten Tagen voraussichtlich 10 Choräle in unseren Arrangements auf. Wir sind uns sicher, dass der Zeitpunkt dafür richtig gut passt. Und wer die folgenden Sätze aufmerksam liest, kann schon auf die Titel kommen:

Knapp 2.000 Jahre ist es her, da haben sich Menschen plötzlich anders verstanden. Kurz zuvor sahen einige das Holz auf Jesu Schulter. Doch dann kam der Geist der Wahrheit und die Erzählung von Jesu Leben verbreitete sich. Plötzlich verstanden die, die zuhörten, was ihnen erzählt wurde. Sie verstanden, Jesus Christus herrscht als König, denn Christ ist erstanden, er ist der König aller Ehren. Sie befahlen ihre Wege und lobten den Herren. Sie beteten. Hilf, Herr Jesu, lass gelingen. So mag ein Gebet gelautet haben. Sie wünschten sich von den Menschen ihrer Stadt, sich zu freuen. Jerusalem, du Tochter Zion, freue dich, so haben sie es gerufen. Und sie feierten irgendwann auch Jesu Geburt, stellten Krippen auf und sich drum herum.

So, zugegeben vermutlich eher so ähnlich, hat es sich damals zugetragen. Der Ausgangspunkt dafür war Pfingsten. Der wunderbare Moment, in dem Menschen die eine Geschichte, die Erzählung vom Leben des Jesus von Nazareth, plötzlich ganz anders verstanden.
Ganz anders verstehen, das ist auch unser Anliegen. Als BetaGrooves wollen wir, dass die Erfahrungen verschiedener Menschen mit dieser einen Geschichte plötzlich ganz anders verstanden werden. Es geht uns um die Erfahrungen in den Worten und Melodien der Choräle. Millionen Menschen haben diese Lieder schon angestimmt. Zum Teil ertönen sie schon seit mehreren Jahrhunderten. Für uns sind sie wertvoll. Sie prägten und prägen immer noch den Glauben vieler Menschen. Wer diese Lieder singt, verinnerlicht sie, trägt sie in sich.
Deswegen haben wir einigen dieser Glaubenslieder ein neues musikalisches Gewand geschneidert. Wir finden, Funk, Soul, Latin, Jazz und loungige Klänge stehen den Texten und Melodien aus den letzten Jahrhunderten wirklich gut. Wer in den letzten fünf Jahren schon mal bei einem unserer Konzerte war, hat es bereits gehört. Wir sind uns sicher, dass diese Texte und Melodien durch ihre neue musikalische Kleidung plötzlich anders „aussehen“. Die Texte hören sich anders an, die Melodien singen sich anders. Oder anders gesagt: Die Lieder werden plötzlich anders verstanden. Das haben wir nach unseren Konzerten schon oft von Zuhörerinnen und Zuhörern gehört. Für uns sind das immer ganz wunderbare Momente. Wir danken allen für diese Rückmeldungen!
Ab morgen – und hätte der Zeitpunkt passender sein können, als in der Woche nach Pfingsten? – sind wir beim großartigen Jörg Orlamünder im Studio und werden einige unserer Choralarrangements aufnehmen. Wir freuen uns darauf, dass es endlich so weit ist. Denn wir hoffen, dass die alten Texte und Melodien durch unsere Arrangements auch weiterhin plötzlich ganz anders verstanden werden. Wir sind uns sicher, die Lieder sind es wert!

(News aus dem Studio gibt es dann im Laufe der Woche immer wieder drüben bei facebook.)

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